Irgendwie wirkt sie …

putze1… fehl am Platz! Ins Bild reinretuschiert. Wie eine Vorlage für ein „was ist hier zu viel?“ Bild. Ich sah sie mit ihrem Wägelchen neulich an einer belebten Bundesstraße entlang laufen. Weit und breit kein Gebäude, kein ersichtliches Ziel. Sie wirkte weder hektisch noch kopflos, von Weitem sah es so aus, als würde sie ihren Putzwagen jeden Tag ohne ersichtlichen Grund einfach spazieren fahren.

Mir schoss ein Gespräch aus den letzen Wochen durch den Kopf. Da sagte mir jemand, dass er auch nicht genau wüsste, wohin. Allerdings nicht geografisch sondern mit dem Leben. Er fühle sich fehl am Platz. Nicht richtig zugehörig. Nutzlos. Überflüssig. Keine Ausbildung, keine Freunde, keinen Schulabschluss. Und keine Perspektive.

Wo ist Jesus, wenn sich die Hoffnung verabschiedet hat? Und das Ziel aus dem Blick verschwunden ist?

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