Vergibt Gott eigentlich alles?
Das wurde ich vor einigen Tagen gefragt. Ich finde, diese Frage passt gut zu Karfreitag. Denn an jenem schicksalsträchtigen Ostern vor etwas mehr als 2000 Jahren, an jenem allerersten Karfreitag, an dem der Sohn Gottes, Jesus starb, da ging es vor allem um eins: um Vergebung.
Jesus bezahlte mit seinem Leben für die Schuld von anderen. Für unsere Schuld. Deine und meine. Er bezahlte mit seinem Leben den Preis für jede Lüge und jeden schlechten Gedanken. Für jede hinterlistige, verkorkste, boshafte, grausame, lieblose und gehässige Tat. Als sich Jesus damals auf den Weg vom Himmel zu uns Menschen auf die Erde machte, wusste er ganz genau, was ihn erwarten würde. Als er am Kreuz hing, um den Preis Gottes für Schuld zu bezahlen, war er von keiner einzigen Schuld überrascht. Und als er starb, bezahlte er für jede einzelne von ihnen.
Die Bibel drückt es so aus: „Denn Gott hat Jesus Christus, der ohne jede Sünde war, mit all unserer Schuld beladen und verurteilt, damit wir freigesprochen sind und Menschen werden, die Gott gefallen.“ (Die Bibel, 2. Korinther, Kapitel 5 Vers 21)
Die Antwort auf die Frage, ob Gott wirklich JEDE Schuld vergibt, lautet: JA, er vergibt alles. Wortwörtlich steht in der Bibel:
„Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, dann erfüllt Gott seine Zusage treu und gerecht: Er wird unsere Sünden vergeben und uns von allem Bösen reinigen.“ (Die Bibel 1. Johannes 1 Vers 9)

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