Archiv für die Kategorie ‘Video-Clip’
Erhört Gott Gebete?
Nach meiner Erfahrung ist die Sache mit dem Beten ganz anders wie in dem Lied beschrieben. Dort heißt es nämlich:
Für all das, wo der Wurm drin,
für all das, was mich immer schon quält,
für all das, was sich wohl niemals ändert.
Klar - und auch für das, was mir gefällt.
Gott hört zwar alle meine Gebete und ich kann und soll ihm auch alles erzählen, was ich mir wünsche, was mich bewegt oder quält. Er entscheidet aber ob dass, was ich gerne hätte, wirklich auch gut und richtig für mich ist. Er ist keine Wunschmaschine, in die ich mein Anliegen hinein spreche und mit Blitz und Donner erfüllt sich mein Wunsch. Er verändert für mich auch nicht die Entscheidung Anderer um mir meinen Wunsch zu erfüllen. Manchmal erhört er mein Gebet sofort. Manchmal muss ich einfach warten oder aber es tut sich (scheinbar) gar nichts. Es ist oft so, dass ich den Eindruck habe, Gott hört mich nicht. Es scheint dann so, als ob ich und mein Wunsch ihm egal sind. Ganz oft gibt es einfach Dinge, die ich so gar nicht verstehen kann und bei denen ich Gott frage: „Musste das jetzt wirklich so kommen? Ich habe doch für etwas ganz anderes gebetet“. Letztendlich erwartet Gott von mir, dass ich ihm in jeder Weise vertraue und ihm die Entscheidung überlasse, auch wenn ich sie nicht verstehen kann. In dieser Situation mache ich mir immer wieder selbst klar: Gott hat definitiv den besseren Weit- und Überblick und seine Entscheidung hat den Anspruch auf Vollkommenheit.
Das zu akzeptieren ist mit Sicherheit nicht leicht und oft wird mein Glauben und mein Vertrauen auf Gott stark gebeutelt und ich bin total enttäuscht. Trotz allem versuche ich an ihm festzuhalten und seinem Urteil zu vertrauen. Nach meiner Erfahrung lohnt es sich in jedem Falle und ich möchte auch dich dazu ermutigen trotz aller Rückschläge und Enttäuschungen nicht aufzuhören mit ihm zu reden. Sei es auch nur ein kraftloses „Gott ich kann einfach nicht mehr. Ich verstehe dich nicht und bin völlig entmutigt. Bitte hilf mir!“ Egal in welcher Form: Ich merke, dass er für mich da ist. Immer. Ich wünsche dir, dass du die gleiche Erfahrung machen kannst.
Why?
An diesem wunderschönen Sonnentag fällt es mir nicht leicht, mir vorzustellen, dass am „Karfreitag“ vor ungefähr 2000 Jahren eine völlig andere Atmosphäre den Tag prägte. An dem Tag, an dem Jesus, der Sohn Gottes starb, gab es statt Sonnenschein stundenlange Dunkelheit, statt Vogelgezwitscher die Schreie einer aufgebrachten Menschenmenge und statt einer entspannten Feiertagsstimmung ein Erdbeben. Die Frage nach dem „Warum?“ drängt sich unweigerlich auf. Das Lied von Nicole Nordeman beantwortet diese Frage auf sehr persönliche Weise.
Ausgefeiert
Dicker Kopf. Verkatert. Kloschüssel. Abgestürzt. Die Erinnerung an peinliche Momente. Vergangener Spaß. Ein leeres Gefühl. Verratene Vorsätze.
Karneval ist vorbei. Das Leben geht weiter. Bis zum nächsten Absturz. Vielleicht erst nächstes Jahr an Karneval, vielleicht aber auch schon nächstes Wochenende. So wie das Wochenende davor und davor … Und das alles ganz ohne Karneval.
Für diejenigen, die mehr als nur zu Karneval abstürzen und die tiefer Fallen als nur bis zur Kloschüssel gibt’s den LifeHouse Podcast „versaut“.
Wo ist Gott?
In dieser Woche hatten wir Mitarbeiter von LifeHouse mit einigen Menschen Kontakt, deren Leben im Moment von tiefer Traurigkeit und purer Verzweiflung beherrscht wird.
- Da ist eine 23jährige Frau, die nach einer längeren Beziehung von ihrem Freund verlassen wurde. Er brauche Zeit zum Nachdenken und dabei stehe sie nur im Weg.
- Jemand anderes erzählte, sie sei mit 16 schwanger geworden und mit 17 habe sie dann das Baby gekriegt. Ihr Freund habe sich auf und davon gemacht. Wer will schon so jung Vater sein?
- Und einer, Anfang 20 berichtet, dass er sich danach sehnt, mit seiner Mutter zu sprechen. Das ist allerdings nicht möglich. Sie hat sich vor ein paar Jahren umgebracht.
Es gibt Fragen, die sie sie alle gemeinsam haben:
Wenn er wirklich einen Gott gibt, wo ist er dann? Sieht er, wie es mir geht? Und wenn er es zufällig sieht, interessiert´s ihn?
Es gibt sehr viele offene Fragen, die ich auch nicht beantworten kann. Was ich aber mit Sicherheit weiß ist, dass Gott real existiert. Ich habe ihn persönlich kennengelernt. Er sieht nicht nur jeden von uns sondern er liebt jeden Menschen. Und mehr noch, er lässt sich von jedem finden, der ihn mit aufrichtigem Herzen sucht.
Ich habe ein Lied gefunden, die Aufnahme ist zugegeben eher grottig, aber der Text spiegelt genau das wieder. Zu dem Thema gibt es auch einen LifeHouse Podcast.
Lebensträume sind zerbrochen. Friede nur ein schönes Wort und in uns keimt große Sehnsucht nach Liebe und nach Halt. Komm in unsre Welt.
Unsere Zukunft scheint im Dunkeln und die Angst geht ständig mit. Wir brauchen Licht und brauchen Hoffnung. Mitten in der Nacht. Komm in unsre Welt.
Einsamkeit in unserem Tagen, kalte Blicke schaun uns an. Es gibt so viel offene Fragen. Hat das Leben Sinn? Komm in unsere Welt.
In die Kälte ind das Dunkel, du wurdest Mensch in einem Stall. Gott als Kind ganz als klein geworden, so stehst du vor uns. Komm in unsre Welt.
Sieh auf mich sieh auf mein Elend, schenk mir neue Zuversicht. In der Kälte deine Wärme. Ich brauch dich in mir. Ich brauch dich in mir. Komm in meine Welt.
ein video gegen selbstzweifel
wir alle kennen zeiten, in denen nichts mehr geht. wir fühlen uns runtergezogen vom alltag, den wir nicht ändern können. wir liegen krank im bett und wissen, dass gerade in diesem augenblick ein toller auftrag flöten geht. oder wir haben angst davor, die jalousie am fenster hochzuziehen, weil uns das licht nervt; wir kein licht ertragen wollen. nur die dunkelheit.
solche zeiten sind mir nicht fremd. und ich behaupte, dass solche zeiten teil unseres lebens sind. irgendwann stellen wir fest, dass sich etwas verändert hat. unser lachen wurde leiser, wir sind immer schnell entmutigt, trauen uns nichts mehr zu, ziehen uns zurück. doch „durch machen“ ist nicht „drin bleiben“. „fallen“ - ja. „liegen bleiben“ - nein. in solchen situationen hilft mir persönlich die ermutigung von anderen. heute habe ich ein video von tim erhalten, das mich extrem ermutigt hat. ich möchte euch diesen clip nicht vorenthalten.
zeit loszulassen
passend zum jahresende gibt’s noch einen videoclip für euch. carrie underwood heißt die lady und ihr aktueller song - passend zur jahreszeit und den neujahrveränderungswünschen: “jesus, take the weel”.
manchmal ist ein solcher fast-crash, wie ihn carrie beschreibt, eine chance zur veränderung. eine chance, zu jesus zu schreien und die hände vom (lebens-)steuer zu nehmen.
wir wünschen euch ein geniales und gesegnetes 2009 - und wir wünschen euch, dass ihr den mut habt, eure finger vom lenkrad eures lebens zu lassen. hände hoch in richtung himmel. in richtung jesus. in diesem sinne - gott mit euch.
Es war letzten Freitag, der Abend vor Weihnachten, als sie durch den Schnee nach Cincinatti fuhr.
Nach Hause zu Mama und Papa.
Auf dem Rücksitz ihr schlafendes Baby.
Sie hatte noch 50 Meilen zu fahren und langsam ging ihr das Benzin aus,
genauso wie ihr Gottvertrauen….
Es war ein schweres und langes Jahr gewesen.
Sie war völlig in Gedanken und merkte nicht, dass sie viel zu schnell fuhr.
Und ehe sie sich versah, war sie auf einer dünnen schwarzen Eisplatte.
Sie sah ihre beiden Leben vor ihren Augen aufflackern
und es blieb nicht mal genug Zeit um zu weinen.
Sie hatte solche Angst, dass sie ihre Hände zum Himmel streckte.
Jesus, nimm das Steuer
aus meinen Händen.
Ich krieg das alleine nicht hin
ich lass los…
Gib mir noch eine Chance
und rette mich von dieser Straße
Jesus, nimm Du das Steuer.
Es war noch kälter geworden,
als sie es endlich an den Straßenrand schaffte
und das Auto stehen blieb.
Als sie sah, dass ihr Baby auf dem Rücksitz tief und fest schlief,
konnte sie nur noch weinen.
Und zum ersten Mal seit langer Zeit,
beugte sie ihren Kopf für ein Gebet
„Vergib mir – dafür, wie ich mein Leben gelebt hab.
Ich weiß, dass ich mich ändern muss.
Deshalb von heute an,
nimm Du das Steuer aus meinen Händen.
Ich krieg das alleine nicht hin.

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