besuch aus der vergangenheit
bei der vorbereitung zum nächsten podcast kommt mir dieser werbeslogan aus den 70er jahren in den sinn: „pack den tiger in den tank“. gleichzeitig sehe ich den freundlichen tigertankwart vor mir, der (damals…) der star aller grundschüler war. seinerzeit wusste noch keiner etwas mit begriffen wie „merchandising“ oder „permission marketing“ anzufangen. und trotzdem gab´s massenhaft plakate, aufkleber, aufblasbare tigerhüllen und natürlich die tauschbörsen, um das zeug gewinnbringend an die anderen kids zu verticken.
dieser slogan - aus dem nichts hängt er in meinen gedanken. ich krieg ihn nicht wieder los und nach einer kurzen googelei ist die vergangenheit wieder präsent: ich sehe mich und meinen bruder im „esso-tiger-rausch“. wir hatten alles. ALLES
und (fast) alles doppelt. der grund: unter uns wohnte eine frau, die damals in der werkstatt einer esso-tankstelle arbeitete. nicht nur, dass uns diese frau ziemlich suspekt schien… - weil eine frau! in einer tankstelle unter einem auto mit einer latzhose einem dicken bauch und ölverschmierten händen überstieg unsere kindliche vorstellungskraft… - nein, diese tankwartmechanikerlatzhosenessobauchfrau überreichte uns fast jeden abend einen neuen aufkleber. und somit machte sie uns zu königen der schulhoftauschbörse. an einem freitagabend dann das unvorstellbare: ein esso-tiger in lebensgröße! aufblasbar. einen, den es nirgends zu kaufen gab. einen, der nur an ausgewählten tankstellen neben der kasse stand. wahnsinn!
zu solchen gedankenreisen lasse ich mich gerne mitnehmen: das sind positive erinnerungen, tolle geschichten und damit verbunden ist auch ein ganz besonderes erlebnis. eines, über das sich mein bruder und ich immer wieder austauschen. tatsache: ich stehe der marke „ESSO“, verkörpert durch den tiger, den slogan und der freundliche mitbewohnerin im haus, außerordentlich positiv gegenüber. allerdings: keine ahnung, wann ich zum letzten mal an einer esso-tankstelle getankt habe. doch aufgrund dieser gedankenreise werde ich das nachholen. und vielleicht gibt´s den tiger ja immer noch. bin gespannt.
was für mich der freundliche tiger ist, kann für andere (s)ein lied im radio sein; wieder andere haben plötzlich einen geruch in der nase, der sie schlagartig in eine andere zeit beamt. dass gedankenreisen nicht immer positiv enden, ist mir bekannt. wenn ich mit leuten über jesus und den glauben rede, fallen immer wieder aussagen wie „druck“, „verbote“, „schläge“ oder „scham“. der begriff „jesus“ bringt also negative erfahrungen aus der vergangenheit ins (gegenwarts-) licht. verständlich, dass so jemand NICHT sagt: „da muss ich mal wieder vorbei!“
mein verhalten hat auswirkungen - und das nicht nur für die nächsten fünf minuten.
hat jemand von euch positive erfahrungen in der kindheit gemacht, die das interesse an jesus und dem glauben geweckt haben?

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skicross in vancouver gehört für mich zum eindeutig besten, was olympia derzeit zu bieten hat. wenn die jungs auf der buckelpiste in richtung ziel donnern… das muss man(n) einfach gesehen haben. martin fiala, deutscher starter, bringt´s auf den punkt: „wenn niki lauda behauptet, in monaco fliege man mit dem hubschrauber durchs wohnzimmer - dann fliegen wir mit dem kampfjet durch die besenkammer.“
… sind typische statements von einem, der sich näher (oder zum ersten mal) mit jesus und dem glauben beschäftigt.
diese rückmeldung auf den podcast „
Gott nicht vergessen… für den, der an ihn glaubt, klingt das aufs erste Hören fast schon anmaßend. Gott vergessen? Niemals! Wer sich einen zweiten Gedanken erlaubt, kommt ins Straucheln. Ein paar Minuten später relativiert sich dann das erste Statement.





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