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Kopf ab!

valentinDer Valentinstag liegt gerade schlappe zwei Tage zurück und schon ist der Kriegs Krisenalltag in den meisten Beziehungen wieder eingekehrt. Es wird wieder wegen der Socken auf dem Boden gestritten, der falsch ausgedrückten Zahnpastatube, dem Fernsehprogramm oder dem Fahrstil. Es geht um kleine und große Sticheleien, Halbwahrheiten, ironische oder verletzende Bemerkungen. Es geht um Eifersucht und Misstrauen, gebrochene Liebesschwüre und falsche Versprechungen.

(Spätestens) zwei Tage nach Valentin erinnert der allgemeine Beziehungsstress eher an die Ursprünge des Valentinstags, als nämlich der Begründer Valentin von Terni vom Kaiser Claudius einen Kopf kürzer gemacht wurde. Enthauptung statt roter Rosen. Krieg statt Frieden.

Und doch ist die Sehnsucht trotz oder gerade wegen des Beziehungsalltags da, die ganz große Liebe zu finden. Und mit ihr bis ans Lebensende einfach nur glücklich zu sein. Völlig unrealistisch sagen die einen, romantischer Schwachsinn die anderen. Und wieder andere sagen, dass es erlebbare Realität werden kann. Ich gehöre zu Letzteren und habe die Liebe meines Lebens gefunden. Mehr …

Abgetaucht

strauss-die-vierteIch behaupte mal, jeder, der die Grundschule hinter sich gelassen hat, kennt Augenblicke wie diesen. Momente, in denen die Anforderungen und Probleme des Alltags so groß werden, dass man am liebsten den Kopf in den Sand stecken möchte. Es sind jene Tage, an denen es morgens wenig sinnvoll erscheint überhaupt aufzustehen und man fieberhaft überlegt, ob das Kontingent von „krank sein“ und „blaumachen“ in diesem Monat schon ausgereizt ist oder ob da vielleicht noch was geht …
Die Kleinkindphase erscheint auf einmal wieder reizvoll, in der man tatsächlich glaubte, mit den Händen vor den Augen unsichtbar zu sein.

Mir scheint, dass die “Kopf-in-den-Sand-steck” Momente proportional zum Alter zunehmen.
Die Konsequenzen der Entscheidungen werden komplexer, vielschichtiger und weitreichender je älter man wird und je mehr Leben gelebt wird.
Während die einen öfter mal im Sand abtauchen, denken die anderen übers Auswandern nach. Einige greifen zu stimmungsaufhellenden Pillen, wieder andere zur Flasche.

Im neuen Podcast geht es um eine junge Frau, die eine außergewöhnliche Entscheidung traf, um dem Alltag zu entfliehen.