Mit ‘Dankbarkeit’ getaggte Artikel

Abgebrannt

cimg1496Montagmorgen hat es gebrannt! In der Wohnung, die sich über dem LifeHouse befindet, hatte jemand vergessen eine Herdplatte abzustellen …  Als von Nachbarn dichter Qualm aus dem Fenster bemerkt wurde, war bereits alles zu spät. Kurz nachdem alle Personen das Haus verlassen hatten und die Feuerwehr eintraf, brannte bereits der komplette Dachstuhl.

Mehrere Löschzüge waren nötig, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Als wir wieder ins Gebäude durften, „regnete“ es in jedem Zimmer Löschwasser durch die Decke. Gott sei Dank (!) konnten wir mit Hilfe der Feuerwehr innerhalb kürzester Zeit alle elektronischen Gegenstände völlig unversehrt aus dem Gebäude holen. Außerdem sind wir Gott dankbar, dass niemand verletzt wurde.
Und wir haben sofort eine neue Bleibe gefunden! Da das Gebäude nun für mehrere Monate unbewohnbar sein wird, haben uns Freunde eine leer stehende Wohnung zur Verfügung gestellt, in die wir mit dem LifeHouse umgezogen sind.

Zurzeit sind wir zwar telefonisch zu erreichen, aber nicht per Mail. Auch Flyer – oder Bibelbestellungen sind zurzeit nicht möglich. Die Techniker arbeiten mit Hochdruck und sobald wir wieder online sind, sagen wir Bescheid.

Mehr Infos zum Brand …

(Ge)danken zum Wochenende

danke_2

“Dankbarkeit steckt an. Es ist einfach unmöglich, gleichzeitig dankbar und voller Groll zu sein.”
(Brennan Manning)

“Das Gegenmittel für Selbstmitleid ist Dankbarkeit.”
(Ingrid Trobisch)

“Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.”
(Francis Bacon)

Beinahe …

schnee2jpg1Nach dem sonnigen Wochenende (und den bepflanzten Balkonkästen) fiel es mir schwer meinen Augen zu trauen, als ich heute Morgen alles unter einer weißen Schneedecke begraben sah. Ich hatte gehofft, dass Schnee von gestern ist ;-)

Am Fuß des steilen Berges, den ich auf dem Weg zur Arbeit als Erstes runterfahren muss, befindet sich eine Ampel die heute, wie eigentlich jeden Morgen, rot war. Ich stieg auf die Bremse und es passierte … nichts!! Nun ja, fast nichts, denn mein ABS gab sich alle Mühe, mein Auto zum Stillstand zu bewegen. Leider ohne Erfolg. Vermutlich kennt jeder Autofahrer dieses leicht panische Gefühl, das einen dann überfällt, wenn man bremst und trotzdem weiterrutscht. Ich hätte keine rote Ampel gebraucht, an der ich vorbeischlitterte, um zu wissen, dass stehen bleiben das einzig Richtige gewesen wäre. Der kreuzende Verkehr erinnerte mich deutlich daran! Ein paar Meter hinter der Ampel und nur Zentimeter vor der Kreuzung blieb mein Herz fast stehen, aber dankbarerweise mein Auto auch. Die einen nennen das Glück gehabt, die anderen Zufall oder Schicksal. Ich bin sicher, Gott hat mich in diesem Moment bewahrt. Und dafür bin ich ihm echt dankbar.

über Kerzen und Freunde

Gestern sind mir gleich zwei Dinge passiert, die mir zuvor noch nie passiert sind. Ich hatte zum Frühstück eine Freundin eingeladen und wir verließen danach gemeinsam die Wohnung, um zur Arbeit zu fahren. Auf der Arbeit angekommen überlegte ich, ob ich wohl die Kerzen auf dem Tisch ausgepustet hatte … Ich konnte mich einfach nicht genau erinnern. Ich habe noch nie vergessen Kerzen auszupusten, aber irgendwie ließ mir die Sache keine Ruhe und ich fuhr nochmal nach Hause. Die Kerzen brannten noch.

Abends klingelte es noch recht spät an meiner Haustür. Als ich öffnete, stand ein Freund vor mir, der mich mit dem Satz begrüßte: „Bin ich froh, dass es dir gut geht!“ Auf meine leichte verwirrte Reaktion hin erinnerte er mich an eine Verabredung zum Abendessen bei ihm und seiner Frau, zu der ich vor ein paar Stunden hätte erscheinen sollen. Ich hatte unwissentlich mein Handy und Telefon auf lautlos geschaltet und sie hatten seit Stunden erfolglos versucht mich zu erreichen. Sogar bei der Polizei hatten sie angerufen und wollten nun die Strecke abfahren, um zu sehen, ob ich vielleicht irgendwo im Graben hänge. Mir war das Ganze furchtbar peinlich! Nicht nur die vergessene Verabredung sondern viel mehr, dass ich den beiden so viel Sorgen bereitet hatte, statt mit ihnen gemütlich zu Abend zu essen.

Als ich später im Bett lag, dachte ich darüber nach, wie großartig Gott ist. Er hatte morgens dafür gesorgt, dass ich an die Kerzen denke und auch tatsächlich zurückfahre. Und abends erinnerte er mich auf sehr eindrückliche Weise daran, dass ich tolle Freunde habe! Danke Gott! Und danke Dani & Volkhardt für eure Freundschaft!