Mit ‘Gott’ getaggte Artikel

Dankbar?

schieneIch kenne Gott schon seit vielen Jahren und lebe in einer sehr persönlichen Beziehung zu ihm. Wobei ich sagen muss, dass er mich viel besser kennt als ich ihn – und manchmal kennt er mich auch besser, als ich mich selber. Vieles von dem, was ich in den Jahren über Gott rausgefunden habe, habe ich in der Bibel nachgelesen. Und kann bestätigen: Gott ist tatsächlich so, wie ihn die Bibel beschreibt.

Die Bibel ist ein für mich total herausforderndes Buch geworden. Manche Aussagen verschlagen mir fast den Atem, außerdem bin ich immer wieder erstaunt über ihre Aktualität und Alltagskompatibilität. (Schönes Wort ;-) )

Eine Sache, die mich aus der Bibel zurzeit beschäftigt, ist die Aufforderung „in allen Dingen dankbar zu sein“! Also nicht nur dann, wenn ich happy bin und alles easy läuft. Sondern auch dann, wenn mir die Schwierigkeiten des Alltags schwer zu schaffen machen. Weil ich Gott kenne, weiß ich, er verlangt nichts Unmögliches von mir. Auch, wenn sich diese Aufforderung im ersten Moment genau so anhört: unmöglich!

Kürzlich las ich in einer Zeitschrift einen Gedanken, der mir sehr weitergeholfen hat, ein Mann schrieb:
,,Früher habe ich geglaubt, das Leben bestehe aus Bergen und Tälern (…). Das glaube ich nicht mehr. Statt einer Berg- und Talfahrt zu gleichen, ähnelt das Leben, denke ich, vielmehr zwei Eisenbahnschienen an einem Gleis. Jederzeit gibt es Gutes und Schlechtes. Egal, wie gut das Leben momentan läuft, es gibt immer etwas Schlechtes, woran es zu arbeiten gilt. Und egal, wie schwierig alles scheint, es gibt immer etwas Gutes, wofür wir Gott danken können.“ (Rick Warren)

Das Leben läuft nie perfekt. Es gibt immer Dinge, die schwer und unschön sind. Aber das Leben ist auch nie nur katastrophal. Vielmehr kann ich auch in schweren und traurigen Zeiten Dinge entdecken, wofür es sich lohnt, Gott „danke“ zu sagen. Seitdem ich verstärkt darauf achte, fallen mir jeden Tag Dinge auf, für die ich ihm dankbar bin.

Das Ende

endeIn ungefähr sieben Wochen ist das Jahr vorbei. Zurzeit beschäftigt mich, dass die meisten Dinge vergänglich sind und nicht nur einen Anfang sondern auch ein Ende haben. Wie dieses Jahr eben. Vollgepackt mit alltäglichen und besonderen Momenten in denen etwas begonnen hat oder beendet wurde.
Manche dieser Momente entziehen sich vollkommen meinem Einfluss. Wie ein Tag, der ohne mein Dazutun beginnt und ebenso endet. Auch bestimme nicht ich den Zeitpunkt meiner Geburt oder den Tag meines Todes. Aber manche Momente kündigen sich leise in meinem Herzen an und es liegt an mir, ob sie beginnen oder wann sie enden. Wie die zaghaften Vorboten des Verliebtseins, über deren Fortbestand und Tiefe ich entscheide. Oder eine Beziehung, die ihre letzte Chance bei mir vertan hat und die ich in meinem Herzen beende, meist lange, bevor ich es ausspreche. Oft lasse ich bereitwillig los und bin erleichtert darüber, dass Tage ein Ende finden. Und manchmal bricht es mir fast das Herz.
In einem sehr alten Buch der Bibel fasst ein Dichter diese Gedanken wunderschön zusammen:

Jedes Ereignis, alles auf der Welt hat seine Zeit:
Geborenwerden und Sterben,
Pflanzen und Ausreißen,
Töten und Heilen,
Niederreißen und Aufbauen,
Weinen und Lachen,
Klagen und Tanzen,
Steine werfen und Steinesammeln,
Umarmen und Loslassen,
Suchen und Finden,
Aufbewahren und Wegwerfen,
Zerreißen und Zusammennähen,
Reden und Schweigen,
Lieben und Hassen,
Krieg und Frieden.
Für alles auf der Welt hat Gott schon vorher die rechte Zeit bestimmt. Und in das Herz des Menschen hat er den Wunsch gelegt, nach dem zu fragen, was ewig ist
. (Aus dem Buch Prediger, Kapitel 3)

Ich bin dankbar, dass meine Frage nach der Ewigkeit und Unvergänglichkeit, nach dem, was wirklich Bestand hat, über dieses Leben hinaus in Gott selber eine Antwort gefunden hat.

Verschwörung?

cimg1546Vor einigen Tagen erspähte ich eine Kellerassel in meiner Wohnung. Normalerweise ist das kaum erwähnenswert, aber ich wohne in der vierten Etage in einer Dachgeschosswohnung … Was also macht eine Kellerassel auf dem Dach? Einen weiteren Tag später krabbelte mir die zweite Kellerassel über den Weg und ich fing an, mir Gedanken zu machen. Das etwas Größeres im Busch ist wurde mir klar, als mich vorgestern Abend eine Schnecke von meiner schrägen Schlafzimmerdecke anlugte.

Ich witterte eine Invasion. Oder die Mutation aller Krabbeltiere. Oder besser noch eine Verschwörung! So muss es sein …

Von der Dachinvasion aus noch ein kurzer Blick auf den Boden der Tatsachen. Ich mag keine logische Erklärung für die Krabbelviecher in meiner Wohnung finden. Trotzdem weiß jeder, dass es sie gibt. Die Erklärung meine ich, nicht die Viecher. Ergo: Nur weil ich etwas nicht erklären kann, muss es nicht unerklärlich sein.

Das im Übrigen sehe ich im Bezug auf Gott genauso. Die Tatsache, dass er existiert und darüber hinaus in meinem Leben auftaucht, sprengt sowohl meine Vorstellungskraft als auch mein Erklärungsvermögen. Es ist ungleich leichter herauszufinden, wie die Schnecke an die Wand kommt, als zu erklären, warum Gott in meinem Leben eine Rolle spielen möchte. Und zwar nicht die, des unerklärlichen Phänomens sondern die, eines liebenden Gottes, der mit mir in einer echten Beziehung leben möchte.

Porsche Seat

porscheAchterbahnen mit Loopings sind das Größte für mich. Ich fliege sehr gerne und liebe dabei besonders die Starts. Motorräder können nicht groß und schwer genug sein und ich stehe auf schnelle Autos. Geschwindigkeitsjunkie könnte man vielleicht sagen.

Passend zu meiner Vorliebe für Geschwindigkeit fahre ich einen Porsche. Zumindest glaubt das Tom Luca. Dem habe ich meinen Seat Ibiza als Porsche verkauft. Tom Luca ist drei. Und jedes Mal, wenn ich seine Mutter besuche, zeigt er auf mein Auto und sagt laut und vernehmlich: Miri´s Porsche! Irgendwann wird der Moment kommen, an dem er kapiert, dass ein Seat und ein Porsche zwei grundsätzlich verschiedene Dinge sind … Aber solang gibt es wenigstens einen der glaubt, dass ich einen Porsche fahre.

Manchmal höre ich Leute sagen, dass ich mit Gott ähnlich verfahre. Mir einzureden versuche, dass es ihn tatsächlich gibt. Und darüber hinaus nicht nur irgendeine ferne Gottheit ist sondern mich persönlich kennt und mehr noch – mich liebt.

So sehr ich es mir auch wünsche, schön zu reden versuche oder daran glaube - mein Seat wird niemals ein Porsche sein.
Bei Gott ist das anders. Ich muss nicht mit zusammengekniffenen Augen fest genug an ihn glauben. Gott ist weder Wunschdenken noch Produkt meiner Fantasie. Es gibt ihn wirklich. Und ein Porsche ist nichts gegen ihn :-)

nachgedacht

explosion-1Heute erzählte mir eine Abiturientin, dass sie jetzt anders über Gott denkt, als noch vor einem Jahr. Sie bezeichnete sich selber als „anti-religiös“ und wollte mit Gott nichts an der Mütze haben. Sie vertrat die Urknall Theorie, bis ihr ein Freund sagte, dass der Urknall wissenschaftlich nicht beweisbar sei.

Das saß.Sie fing an zu recherchieren und kam zu dem Entschluss, dass es genauso wahrscheinlich ist, dass es einen Gott gibt. Sie fing an die Bibel zu lesen und lernte Christen kennen, mit denen sie über ihre Fragen bezüglich Gott sprach.

Mehr und mehr kam sie zu der Erkenntnis, dass Gott tatsächlich real existiert. Und irgendwann sprach sie das erste Mal mit ihm. Sie sagt, dass sie immer noch viele Fragen hat, aber total dankbar ist, mit Gott zu leben.

Spaßbremse

na_toll_zakWenn man alles das tut, was Gott von einem erwartet, ist der Funfaktor null. Jeden Sonntag in die Kirche latschen. Alten Omas über die Straße helfen.  Die Eltern niemals anmotzen. Keinen Alk und erst recht keine Drogen. Von Sex ganz zu schweigen! Immer lieb sein, brav, angepasst. Eben vorschriftsmäßig.

Ehrlich: Wenn Gott so wäre, hätte ich auch keine Lust auf ihn. Und würde um alles, was irgendwie nach ihm riecht einen riesen Bogen machen. Wenn Gott so wäre …

Hier die Geschichte von einem, der bereit war sein Leben aufzugeben, weil er es weder angepasst noch unangepasst ertragen konnte.

creatio ex nihilio

erdeDas ist weder der Name eines serbokroatischen Fußballnationalspielers noch eine mexikanische Vorspeise. Es ist auch nicht das, was dabei herauskommt, wenn ich mit vollem Mund spreche. Der Ausspruch kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „Schöpfung aus Nichts“.

Dieser Begriff beschreibt, dass Gott die Erde aus „Nichts“ geschaffen hat. Es gab keine bestehende Materie, nichts was irgendwie schon vorhanden war und aus dem Gott dann die Erde geformt hat. Gott schuf die Erde buchstäblich aus dem Nichts. Er schuf sie durch die Macht seiner Worte. Kaum vorstellbar, aber Gott sprach ein Wort und dann standen die Sterne am Himmel und jede Pflanze an ihrem Platz. Und wenn ich mir die unglaubliche Schönheit eines Sonnenuntergangs oder die komplexen Eigenschaften einer Sonnenblume ansehe, komme ich ins Staunen über diesen großen Schöpfergott.

Ist Gott taub?

sonne_im_gegenlichtWenn es wirklich einen Gott gibt, dann muss er taub sein. Oder blind. Oder beides. Denn wie kann ein Gott, der von sich behauptet ALLE Macht zu haben so viel Leid auf der Erde zulassen? Hört er nicht richtig hin? Sieht er weg? Oder sind ihm am Ende doch die Hände gebunden?

Vergangene Woche berichtete die Presse vom Schicksal der zwei Bibelschülerinnen aus Brake. Sie hatten sich im Rahmen ihrer Ausbildung für ein Praktikum im Jemen entschieden und wurden dort aufgrund ihres Glaubens an Gott umgebracht. Wo war Gott da? Ist er nicht mal in der Lage auf seine eigenen Leute aufzupassen? Wie passen solche Umstände mit den Aussagen der Bibel zusammen, in denen von Ruhe und Frieden die Rede ist?

Immer wieder höre ich solche oder ähnliche Aussagen. Ich finde die Fragen berechtigt, vor allem, wenn es Fragen sind und keine Anklagen. Und Fakt ist, ich verstehe häufig nicht, warum schreckliche Dinge passieren, noch habe ich Antworten auf alle Fragen. Fakt ist aber auch, dass Gott Stellung bezieht und sich diesen Fragen stellt. Und wenn man ihm zuhört, erscheinen manche Dinge in ganz neuem Licht.