Pausenfüller
Die meisten Menschen haben irgendeine Vorstellung davon, was das Leben wirklich ausmacht. Worin der Sinn liegt, wenn es überhaupt einen gibt. Dabei variiert die Vielfalt der Gedanken mit zunehmendem Alter. Einige mehr oder weniger bekannte Menschen beschreiben es so:
Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten. (Wilhelm Busch)
Was ist das Leben? Es ist das Aufblitzen eines Glühwürmchens in der Nacht. Es ist der Atem eines Büffels im Winter. Es ist der kleine Schatten, der über das Gras huscht und im Sonnenuntergang verschwindet! (Blackfoot, auf seinem Totenbett)
Leben heißt für mich, mehr Träume in meiner Seele zu haben, als die Realität zerstören kann.
(Hans Kruppa)
Das Beste im Leben ist, Verständnis für alles Schöne zu haben. (Menander)
Letzte Woche habe ich zum ersten Mal den Begriff „Pausenfüller“ im Zusammenhang mit dem Sinn des Lebens gehört. Jemand erwähnte in einem Gespräch, dass er das Leben nur für eine kurze Strecke zwischen Leben und Tod halte. Er habe keine konkrete Vorstellung von einem Leben nach dem Tod. Er sei nur überzeugt davon, dass die Zeit hier auf der Erde nicht alles gewesen sein kann.

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