Mit ‘peinlich’ getaggte Artikel

Frühling

fruhlingAls ich vor dem 45-Liter-Sack Blumenerde stand, kam mir zum ersten Mal der Gedanke, dass der Plan meine Balkonkästen zu bepflanzen doch nicht völlig reibungslos zu realisieren sei. Trotz strahlendem Sonnenschein. Im Geiste sah ich mich den 45 l Sack, auf dem außerdem noch meine Blumen und ein Paket Dünger thronte, die zehn Treppen bis zu meiner Wohnung hoch schleppen. Keine leichte Vorstellung …

Ich habe mich bisher eher selten vor Herausforderungen gescheut, und nachdem ich den Sack glücklich im Einkaufswagen hatte, kamen mir die zehn Treppen gar nicht mehr so hoch vor. Das änderte sich schlagartig, als ich, den Sack auf der Schulter, die ersten Stufen hochkletterte! Vor meiner Haustür spielten ein paar Jungs die mich, so hoffte ich, halbwegs bewundernd ansahen. Wäre ziemlich peinlich gewesen ausgerechnet vor ihnen schlapp zu machen.

Ausgefeiert

Dicker Kopf. Verkatert. Kloschüssel. Abgestürzt. Die Erinnerung an peinliche Momente. Vergangener Spaß. Ein leeres Gefühl. Verratene Vorsätze.

Karneval ist vorbei. Das Leben geht weiter. Bis zum nächsten Absturz. Vielleicht erst nächstes Jahr an Karneval, vielleicht aber auch schon nächstes Wochenende. So wie das Wochenende davor und davor … Und das alles ganz ohne Karneval.

Für diejenigen, die mehr als nur zu Karneval abstürzen und die tiefer Fallen als nur bis zur Kloschüssel gibt’s den LifeHouse Podcast „versaut“.

Peinlich!

stepaerobic1Gestern habe ich zum ersten Mal in meinem Leben einen Fitness Kurs besucht. „Step Aerobic für Anfänger“ hieß das Ganze und weiter stand da, dass man aufgrund der leichten Übungen jederzeit in den Kurs einsteigen könne. Tja, gesagt getan. Ich stand also zwischen ungefähr 10 Teilnehmern in einem Übungsraum mit großen Glasfenstern, durch die jede Menge neugierige Augenpaare von draußen zuguckten, und versuchte möglichst gelassen auszusehen.

Dann fing die Musik an, die Trainerin schrie irgendwelche mir nicht verständlichen Worte in ihr Headset und alle um mich herum fingen an, sich zu bewegen. Ok, dachte ich, es scheint loszugehen, und da keine weiteren Erklärungen folgten, versuchte ich die Bewegungen der anderen nachzumachen. Dabei kam ich mir schon gar nicht mehr so gelassen vor. Nach einigen Minuten peilte ich, dass es keine Erklärungen geben würde, nur die Schreie der Trainerin die immer noch unverständliche Worte wie: „Basic“, „Mambo halb“ oder „Leg Lift“ schrie.

Ich gab mir wirklich die allergrößte Mühe irgendwie die Schrittfolge zu behalten, aber immer wenn ich dachte, es kapiert zu haben kamen neue Schrittkombinationen hinzu und irgendwann dämmerte mir, dass ich mich hier zum Affen der Nation machte und die Leute nur wegen mir vor der Scheibe hingen … Das war der Moment, an dem ich überlegte, ob es peinlicher wäre, jetzt den Kurs vor allen zu verlassen oder einfach durchzuziehen.

Nach einer geschlagenen Stunde Quälerei und dem grässlichen Gefühl, als Elefant zwischen lauter Schwänen zu stehen erklärte mir eine der Teilnehmerinnen, dass der Kurs irrtümlich als Anfängerkurs ausgeschrieben war. Sie würden alle schon seit Ewigkeiten zusammen trainieren.  Echt peinlich!

aaaahhh!!

stell dir vor, du… - da denkst du an nichts böses, schlenderst durch ein - wie immer - megavolles geschäft, drehst dich um… und glotzt plötzlich diesem weißhirsch direkt in die augen. und weil du gerade mit deinen gedanken irgendwo ganz anders unterwegs und so gar nicht auf weißhirschkonfrontation ausgerichtet warst… entfleucht dir ein kurzes aber lautes „aahh!“

kaum hast du kurz aufgeschrien, ist es dir auch schon wieder peinlich. wer hat schon schiss vor nem steiff-tier in orignialgröße? zaghaft willst du dieses monster in weiß berühren, als just in diesem moment jemand kichert. vorsichtig linst du in den spiegel der hinter dem hirschverschnitt hängt, und du siehst zwei 13 oder 14jährige mädels. kichern. peinlich. wirklich peinlich.

ok, wahrscheinlich kennst du solche situationen überhaupt nicht. weil: dich kann nichts und niemand umhauen. erschrecken. zusammenzucken lassen.

glückwunsch.

es gibt leute, die offensichtlich ihre nerven nicht so gut im griff haben ;-)

im nächsten LifeTune (ab freitag mittag online) gibt´s die geschichte von ein paar leuten, die sich vor nichts und niemand fürchteten. dachten sie… und dann kam alles ganz anders. allerdings muss man ihnen zugute halten, dass ihnen KEIN ausgestopftes kinderspielzeug gegenüberstand. aber morgen gibt‘s mehr dazu.